Im Rahmen der herbstlichen Ortsbesichtigungen im Schlüchterner Land durch die Bürgerbewegung Bergwinkel in 2018 besuchten die Mitglieder der Fraktion kürzlich die Windkraftanlagen im Bereich von Breitenbach und Schlüchtern.
„Sämtliche Anlagen in diesen Gemarkungen sind zwischenzeitlich zum größten Teil fertig gestellt, diese haben riesige Ausmaße und der Eingriff in die Schlüchterner Natur- und Kulturlandschaft ist beängstigend“, so fasste es der Fraktionsvorsitzende der Bürgerbewegung Bergwinkel Hans Konrad Neuroth zusammen.

„Auch die Zuwegungen zu den einzelnen Bauwerken stellen erhebliche und nachhaltige Eingriffe in die Landschaft dar, da diese überdimensioniert breit angelegt wurden, damit die schweren LKW teilweise im Einbahnstraßenverkehr die riesigen Betonmassen herbeibringen konnten. Es ist bedauerlich“, so der Sprecher weiter, „dass seinerzeit CDU, SPD, Grüne und FDP in der Legislaturperiode 2010- 2015 diese nachhaltige Veränderung im Bergwinkel fast durchgängig akzeptiert hätten. Besonders ärgerlich sei, dass auch die Stadt Schlüchtern ihrerseits Verträge mit den Windkraftbetreibern unterzeichnet habe und dabei der Magistrat offenbar mindestens mehrheitlich ebenfalls diesen Verträgen zugestimmt habe. Der ehemalige Bürgermeister der Stadt und dessen damaliger Stellvertreter der seinerzeit der der FDP angehörige Stadtrat hätten zudem dem Vernehmen nach die notwendigen Verträge unterzeichnet.“

Ferner nahmen die Fraktionsmitglieder der BBB noch das Gelände um die Gasstation in der Nähe des Distelrasentunnels in Augenschein. Es bleibe abzuwarten, so Neuroth zum Abschluss, was sich in diesem Bereich – nicht nur in Zusammenhang mit der geplanten DB Neubaustrecke – tun werde.