„Wir bedauern zu tiefst, dass unser Fraktionsmitglied Norman Jahn sowohl im Ortsbeirat der Innenstadt also im Stadtparlament sämtliche Mandate und Tätigkeiten aufgegeben hat“, heißt es in einer Pressemittilung der BürgerBewegung Bergwinkel.

Norman Jahn hatte seine Motive in einer Sondersitzung der BBB Fraktion geschildert, die auf große Betroffenheit der Anwesenden stieß.

Der Fraktionsvorsitzende der Bürgerbewegung Bergwinkel, Hans Konrad Neuroth, lobte Norman Jahn für seine sachliche Art in den Gremien. Jahn habe Fachkompetenz im Stadtparlament eingebracht und sei immer mit Herzblut bei der Diskussion präsent gewesen. Insbesondere in Kindergartenfragen, in Ausschreibungsfragen und sonstigen Dingen habe sich Norman Jahn um das Gemeinwesen mehr als verdient gemacht. Umso bedauerlicher ist jetzt sein Rückzug.

Neuroth überreichte Norman Jahn als Ausdruck des Dankes noch ein Abschiedsgeschenk. „Es ist nachvollziehbar“, so der Fraktionssprecher der Bürgerbewegung Bergwinkel weiter, „dass Norman Jahn diesen entscheidenden Schritt gegangen ist, da er seine Familie und seine berufliche Zukunft jetzt schützen musste. Es kann auch nicht angehen, dass ehrenamtliche kommunale Tätigkeit vom politisch anders Denkenden ständig so kommentiert wird, dass man permanent in die populistische Ecke gestellt wird. Dabei wurde offenbar sogar nicht davor zurückgeschreckt, die berufliche Zukunft, sei es bewusst oder unbewusst zu gefährden. Noch schlimmer ist jedoch, wenn unsachliche Kritik soweit geht, dass sich sogar Angehörige und der engste Familienkreis mit derartigen unsachlichen Vorwürfen konfrontiert sehen müssen. Ich kann nur hoffen, dass einige Abgeordnete im Schlüchterner Stadtparlament nunmehr von ihrer Zurückhaltung Gebrauch machen, denn einige jüngste Anfeindungen gegenüber der BürgerBewegung Bergwinkel waren unerträglich“, so der Fraktionsvorsitzende Hans Konrad Neuroth zum Abschluss.