„Die Fraktion der Bürgerbewegung Bergwinkel führt eine weitere öffentliche Veranstaltung in Schlüchtern am 24. März 2018 durch.

Eingeladen sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zum Thema Brunkenberg.

Nachdem das Schlüchterner Stadtparlament mit der Mehrheit von SPD, FDP, Grünen und CDU die Bauleitplanung für das Baugebiet „Brunkenberg“ auf den Weg gebracht hat, obwohl völlig unklar ist, ob das geologische Gutachten so haltbar ist, sehen wir einen weiteren Bürgerdialog zu diesem Thema als dringend notwendig an.“ so der Fraktionssprecher der BürgerBewegung Bergwinkel, Hans Konrad Neuroth.

Eingeladen ist ab 10:30 Uhr in das Vereinsheim des SCC, angefragt zur Teilnahme werden der Bürgermeister der Stadt Schlüchtern, der kommissarischer Leiter des Bauamtes, der Vorsitzende des Bauausschusses sowie andere Entscheidungsträger der einzelnen Parteien.

Zur besseren Information ist eine Power-Point- Präsentation, aus der man die jeweiligen vollständigen biologischen und geologischen Gutachten in voller Länge ersehen kann, vorbereitet.

Schließlich liegt auch der aktuelle Lageplan aus, dem man die einzelnen Gesteinsformationen und -schichten im geplanten Baugebiet plastisch entnehmen kann.

Der Fraktionsvorsitzende der Bürgerbewegung Bergwinkel wies darauf hin, dass es bedauerlicherweise dringend notwendig geworden ist , jetzt so kurzfristig vor Ostern eine weitere öffentliche Veranstaltung mit den betroffenen Bürgern und interessierten Bauherrn durchzuführen. Tatsache ist, dass das geologische Gutachten nach Auffassung von verschiedenen Fachleuten keine belastbare Grundlage für eine gefahrlose Bebaubarkeit dieses Bereichs darstellt. Damit alle Bürgerinnen und Bürger sämtliche derzeit bekannten Informationen erhalten können, ist eine solche Veranstaltung unbedingt notwendig.

Nach den bisher vorgelegten Unterlagen ist zu befürchten, dass die Planung und Verabschiedung des Baugebietes Brunkenberg voreilig erfolgte.

Viele alte Schlüchterner wissen noch, dass vor Jahrzehnten in diesem Bereich einmal eine Umgehungsstraße geplant war. Diese wurde damals nicht umgesetzt, weil das Gebiet rutschig ist. Ferner war ursprünglich sogar einmal die A 66 im Bereich des Hohenzeller Berges als Trassenvariante vorgesehen und wurde mit gleichen Befürchtungen dann abgelehnt!

Was bisher überhaupt nicht in die Diskussion eingebracht worden ist, ist die Frage einer eventuellen Bodenbelastung durch einen ehemaligen Bauhof am Rande des Plangebietes.

Natürlich sei wichtig, so der Fraktionssprecher weiter, dass für Schlüchtern ein Baugebiet insbesondere mit preisgünstigen Bauplätzen für junge Familien, angeboten werde. Dann muss die Entwicklung jedoch auch Hand und Fuß haben, so Hans Konrad Neuroth. Bauwillige können und dürfen sich auf eine fachlich exakte Planung solcher Gebiete verlassen und sind sicher nicht nicht in der Lage, teure Zusatzleistungen – und Gutachten selbst zu finanzieren. Dies stehe jedoch derzeit zu befürchten.

Die BürgerBewegung Bergwinkel lädt aus Anlass des Bürgerdialoges zu Brezeln und Kaffee ein.