Die Bürgerbewegung Bergwinkel hatte wegen eines möglichen Wiederaufbaues der Brücke bei der Firma Mader und Vey in den betroffenen Wohngebieten vor einigen Wochen insgesamt 220 Karten bei den Anwohnern verteilt. Es wurde darum gebeten, die dort vorgesehenen Fragen zu beantworten, gegebenenfalls eigene Vorstellungen zu unterbreiten und an den Fraktionsvorsitzenden der Bürgerbewegung Bergwinkel zurückzusenden.

Inzwischen konnte die Fragebogenaktion ausgewertet und abgeschlossen werden. Von den 220 Karten sind insgesamt 90 Karten zurückgesandt worden. Dies ist eine sehr erfreuliche und sehr hohe Rücklaufquote. Besonders interessant war das Ergebnis der Befragung.

In nahezu 97 % der Antworten wünschen sich die Absender den Wiederaufbau einer Brücke.

Teilweise machten die befragten Bürger auch konkrete Vorschläge, wie man sich die Gestaltung der Brücke, das Material der Brücke und die Kosten der Brücke vorstellt. Für die meisten stand fest, dass eine Holzkonstruktion nicht infrage kommt. Einige haben sogar Kostenvoranschläge von Anbietern vergleichbarer Brückenbauwerke eingeholt und ausgearbeitet.

Ganz konkret wurde auch der Vorwurf geäußert, dass über Jahre hinweg die inzwischen abgerissene Holzbrücke nicht ordnungsgemäß gepflegt und renoviert worden sei. Hier müsse die Frage erlaubt sein, ob nicht durch die unterlassenen Verkehrssicherungspflichten zumindest unbewusst die Lebensdauer des Bauwerkes verringert worden ist.

Der Fraktionssprecher der Bürgerbewegung Bergwinkel Hans Konrad Neuroth machte darauf aufmerksam, dass in verschiedensten Gesprächen darauf hingewiesen worden ist, dass in der Tat auch der Frage nachgegangen werden muss, ob Hessen Mobil sich mindestens bei dem Neuaufbau der Brücke schon deshalb beteiligen muss, weil die alte Brücke tatsächlich nicht ordnungsgemäß gepflegt und überprüft worden war.

Die Hinweise an die Verwaltung und an den Bürgermeister sind bisher jedoch bedauerlicherweise nicht beantwortet worden, so der Fraktionssprecher zum Abschluss.