Die Bürgerbewegung Bergwinkel nahm an einer öffentlichen Veranstaltung des Bürgermeisters der Stadt Schlüchtern Matthias Möller nahezu in Fraktionsstärke im Elmer „Saukopfstübchen“ teil, allen voran BBB Lokalmatador Michael Jahn, der auch im Elmer Ortsbeirat aktiv ist.

 

Der Fraktionsvorsitzende der Bürgerbewegung Bergwinkel Hans Konrad Neuroth begrüßte einige wichtige Aussagen des Bürgermeisters, die dieser den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern bekannt gab; insbesondere dessen Ausführung zur weiteren Nutzung des Kaufhauses Langer. Der Bürgermeister hatte erklärt, dass sicherlich nicht damit zu rechnen sei, dass das Kaufhaus in der jetzigen Form erhalten bleiben könne. Es könne jedoch sein, dass die derzeitigen Mieter im Kaufhaus ihre Mietverträge behalten könnten. Man könne wohl auch ferner davon auszugehen, dass das derzeitige Parkhaus abgerissen werde und eine Ersatzmöglichkeit geschaffen werden könne. Der Fraktionsvorsitzende der Bürgerbewegung erklärte in diesem Zusammenhang, dass ist sehr bedauerlich sei, dass das traditionelle Kaufhaus in Schlüchtern die Pforten schließe. Neuroth hatte schon im Juli darauf aufmerksam gemacht, dass es an sich sinnvoller gewesen sei, zur Diskussion über die Nutzung des Kaufhauses Langer eine gemeinsame Kommission in Schlüchtern zu installieren. Hier hätten in nicht öffentlichen Sitzungen mit kompetenten Personen aus allen Fachrichtungen gute Lösungen zusammen mit den Eigentümern ggfls auch mit der Kreissparkasse Schlüchtern, die ebenfalls Baupläne hat, erarbeitet werden können! Leider ist dies jedoch nicht geschehen.

Immerhin zeichnet sich jetzt jedoch aufgrund der Aussagen des Bürgermeisters ein Schritt in die richtige Richtung ab. Neuroth erinnerte weiter daran, dass es mehrere Ursachen für die Schließung des Kaufhauses gegeben habe. Sicherlich gehöre hierzu das veränderte Kaufverhalten der Bürger, die mehr über das Internet bestellen würden.

Hinzu käme aber der Bau von Einkaufsmärkten auf der grünen Wiese in Schlüchtern. Weitere Ursache sei schließlich, dass der seinerzeit fest geplante Bau eines Einkaufsmarktes auf dem Langergelände augenscheinlich vom damaligen SPD Bürgermeister Falko Fritzsch und offenbar auch von Teilen der SPD Fraktion verhindert worden sei. Besonders bedauerlich sei dabei, dass dann auch noch ohne Not die Jugendstilvilla abgerissen worden sei.