Ein Teil der Mitglieder der BürgerBewegung Bergwinkel besichtigte dieser Tage den Schlüchterner Ehrenfriedhof hinter der evangelischen Kirche.

Anwesend war auch Herr Müller Marschhausen, der die Anregung zu dieser Besichtigung gegeben hatte.
Eine Erneuerung und Anpassung des Schlüchterner Ehrenfriedhofs sei, so Müller Marschhausen, dringend nötig.
Dem Vernehmen nach hat sich auch der Schlüchterner Magistrat mit der Problematik bereits beschäftigt.

Die Fraktionsmitglieder der BBB stellten fest, dass es in der Tat erforderlich ist mit der Sanierung schnell zu beginnen. Hierzu zähle aber auch eine Vereinbarung über die Zuständigkeit der Pflege des Ehrenfriedhofs, die bauliche Veränderung an den Gräbern, damit eine gärtnerische Pflege im Gelände verbessert werden könne und ferner sei die Verbreiterung des Eingangs zum Ehrenfriedhof notwendig.

Schön wäre es auch – schlug Müller- Marschhausen vor – dass gegebenenfalls im Rahmen der Stadtführungen durch Schlüchtern auch der Ehrenfriedhof eine Station werden könne, da hier jüngste Geschichte hautnah vorgestellt werden könnte.
Hinter jedem Menschen, der hier beerdigt ist, verbirgt sich ein trauriges und teilweise erschütterndes Schicksal.
Die Mitglieder der Fraktion der Bürgerbewegung Bergwinkel sichern zu, sich für die Renovierung des Ehrenfriedhofs einzusetzen, zumal mit einer erheblichen Bezuschussung durch den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge zu rechnen sei.

Der Fraktionsvorsitzende Hans Konrad Neuroth betonte, dass es auch bei der Namensgebung Ehrenfriedhof bleiben solle.
Es gebe keine Veranlassung, hier irgendetwas zu verändern.

Mit Bedauern wurde festgestellt, dass der Friedhof auch teilweise von Kindern und Jugendlichen verschmutzt und unangemessen benutzt werde und auch von anderen Personen als Hundetoilette benutzt werde. „Hier müssen regelmäßiger Kontrollen durchgeführt werden“, meinten die Fraktionsmitglieder der BBB abschließend.