„Die Ortpolizeibehörde der Stadt Schlüchtern ist aufgefordert, insbesondere was den Straßenverkehr nachts angeht, Maßnahmen zu ergreifen, damit die Raserei in der Innenstadt aufhört“, so der Fraktionssprecher der BürgerBewegung Bergwinkel, Hans Konrad Neuroth.

 

An die BBB sind in den letzten Wochen verschiedenste Beschwerden von Bürgern herangetragen worden. Dies betrifft die Straßenzüge Unter den Linden, Fuldaer Straße und Kurfürstenstraße. Im Bereich der Fuldaer Straße muss festgehalten werden, dass insbesondere nachts teilweise auch LKWs die Straße nicht nur schnell sondern auch verbunden mit hoher Lärmbelästigung durchrasen und gegen die Straßenverkehrsordnung verstoßen.

 

Im Bereich der Kurfürstenstraße suchen verschiedentlich Autofahrer eine Abkürzung zur Umgehungsstraße. Hierdurch sind Krankenhaus, Deutsches Rotes Kreuz , Haus im Bergwinkel und Einrichtung des Behindertenwerkes unmittelbar betroffen.

 

Geschwindigkeitsüberschreitungen werden auch im Bereich Unter den Linden beklagt. Die Ortspolizeibehörde muss hier zum Einen größere Kontrollen anordnen und zum Anderen 30 km/h Zonen einrichten, so der Sprecher weiter. Denkbar sind jedoch auch andere verkehrsberuhigende Maßnahmen. Als Unfallschwerpunkt hat sich auch die Kreuzung Fulder Straße – Amtsberg  – Breitenbacher Straße erwiesen. Hier wäre zu überlegen, die Straße am Amtsberg aus Richtung ehemaligem Amtsgericht wieder zur Einbahnstraße umzuwidmen. Im Bereich der Kurfürstenstraße sollte zumindest ein Anliegerverkehr ab 19.00 Uhr vorgesehen werden.

 

Ein weiterer neuralgischer Punkt ist die Parkplatzsituation im Bereich der Straßen Dreibrüderstraße – Gartenstraße -Weizelstraße. Insbesondere durch die Schule im diesem Bereich finden sich für die Anwohner kaum noch Parkplätze auch hier habe sich zahlreiche Anlieger artikuliert und Unterschriftenlisten erstellt. Es wird erforderlich, Parkraum für Schüler und Lehrer zu schaffen, wobei der Main-Kinzig-Kreis gefragt ist und für die Anwohner müssen Anwohnerparkplätze ausgewiesen werden. Auch hier ist es notwendig, dass die Ortspolizeibehörde für regelmäßige Kontrollen Sorge trägt, um zu einer Entlastung der Anwohner und weiteren Betroffenen beizutragen.