Rechtzeitig vor Ablauf dem Frist, dem 02.05.2016, hat die Fraktion der BürgerBewegungBergwinkel im Schlüchterner Parlament gegen den Entwurf des Bundesverkehrswegeplans, soweit der Bereich des Bergwinkels betroffen ist, Einspruch eingelegt, erklärte der Fraktionsvorsitzende Hans Konrad Neuroth und dankte dabei besonders dem Fraktionsmitglied Norman Jahn für dessen vorbereitendes Engagement. Durch den Hinweis auf die im Ablaufen begriffene Frist habe die Stadt Schlüchtern durch den neugewählten ersten Stadtrat ebenfalls Bedenken angemeldet.

Die Stadt Steinau an der Straße habe sich schon frühzeitig mit der Problematik beschäftigt und ihren Einspruch schon in diversen Grämien dezidiert diskutiert und auf den Weg gebracht. Unter anderem sind die Klimaziele der Bundesrepublik Deutschland in diesem Verkehrswegeplan nicht berücksichtigt. Die breite Öffentlichkeit  ist nach Auffassung der BürgerbewegungBergwinkel nicht ausreichend informiert worden. Auch die großen Umweltverbände wurden eher unzureichend mit den Planungen konfrontiert. Es ist wichtig, dass die Projekte Gelnhausen/Mottgers und Gelnhausen/Kalbach – Aschaffenburg/Nantenbach sowie weitere Trassenführungen der Deutschen Bundesbahn teilweise durch das Kinzigtal, teilweise durch den Vogelsberg, der betroffenen Bevölkerung bekannt gemacht wird.

„Wir kritisieren zum Einen, dass die Umweltziele nicht ordnungsgemäß definiert und die Kosten-Nutzen-Berechnung intransparent sind“, kritisierte der Sprecher weiter. Es sei schließlich erforderlich, dass auch die Bürgerinitiative „Keine neue Bahn im Kinzigtal“ bei den künftigen Diskussionen mit eingebunden wird.