„Wirtschaftsförderung im Schlüchterner Bereich sichert neben anderem die Zukunft des Bergwinkels“, so der Vorsitzende Norbert Wuthenow. Wenn allerdings in diesem Zusammenhang  die Schlüchterner FDP sich als die Wirtschaftsförderungspartei verkaufe, so sei dies geradezu lachhaft.

Die FDP   stelle   inzwischen fast zwei  Jahre lang den ersten Stadtrat Ommert, der hierfür verantwortlich zeichne, entwickelt habe sich  allerdings nichts, so  der Sprecher weiter.

Jetzt die  Bildung einer Wirtschaftsförderungsgesellschaft  für Schlüchtern zu fordern,  sei ein sehr durchsichtigs Manöver. Vor Jahrzehnten habe man eine vergleichbare Gesellschaft im Main-Kinzig-Kreis gegründet, die mit einem krachenden Defizit liquidiert worden sei. Jetzt für Schlüchtern eine solche Gesellschaft zu fordern, kann nur die einzige Ursache haben, für die FDP einen  Posten zu schaffen, nachdem  man  bei der  Besetzung des „Kümmererpostens“ den eigenen Kandidaten  Klüh  bei der SPD offenbar nicht habe durchsetzen können.

„Für die Wirtschaftsförderung in Schlüchtern ist ausschließlich der künftige Bürgermeister/die künftige Bürgermeisterin zuständig. Dies ist Chefsache, eine teure Wirtschaftsförderungsgesellschaft oder einen Kümmerer brauchen wir hierzu nicht“, so Norbert Wuthenow. Von dem Kümmerer höre man derzeit nichts und der Bürgermeister schmücke sich hinsichtlich der Ansiedlung der Firma Engelbert Strauß mit fremden Federn. Die geplante Ansiedlung sei eine unternehmerische Entscheidung der Firmengruppe Strauß und des Grundstückseigentümers am Distelrasen gewesen . Dabei bleibe auch  abzuwarten, welche  „Zugeständnisse“   der Bürgermeister und  der Stadtrat Ommert noch    gemacht haben. Nach den Wahlen wisse man dann sicherlich mehr.

„Die BürgerBewegungBergwinkel ist nach wie vor der Meinung, dass die Schaffung des Postens des Kümmerers reine Parteibuchwirtschaft war, wirtschaftlich unsinnig ist und dieser Posten daher nach der Kommunalwahl ersatzlos zu streichen ist“, erklärt Wuthenow abschließend.